Die internationale Piraterie wird heuer als Nachrichtenthema wohl ein Tophit werden.
Die Gründe für die tatsächliche oder vermeintliche Zunahme von Schiffsentführungen sind vorrangig wirtschaftliche und politische. Die Gründe warum Schiffe überhaupt im Wasser schwimmen, sind aber rein physikalische.
Die Gründe warum Schiffe überhaupt im Wasser schwimmen, sind aber rein physikalische. Die Schwimmfähigkeit hängt von der Größe und dem Gewicht eines Objektes ab. Prinzipiell wird jeder Körper aufgrund der Schwerkraft nach unten gedrückt. Also muss es im Wasser eine Kraft geben, die den Körper entgegen der Schwerkraft nach oben drückt. Das ist der Auftrieb. Und wenn dieser größer als die Erdanziehung ist, dann schwimmt das Objekt.
Wenn die Ober- beziehungsweise Unterseite besonders groß ist, dann ist der Auftrieb auch besonders stark. Trotzdem ist das Gewicht nicht die relevante Größe für das Schwimmen. Sondern es ist das Gewicht im Verhältnis zum Volumen, das wichtig ist. Ein Stahlblock wird im Wasser sofort untergehen. Machen wir aus dem Stahlblock ein dünnes Blech, formen einen Würfel und packen einige Kubikmeter Luft in den Würfel wasserdicht ein, dann wird aus dem kleinen Stahlblock ein großes Objekt. Dieses ist aber nicht schwerer oder leichter, aber hat ein größeres Volumen und kann deshalb schwimmen. So ein Stahlblechobjekt nennt man dann Schiff.