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Irren die Klimaforscher?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 20.11.09, 00:00 Uhr

Klimaschützer stehen vor einem Scherbenhaufen, weil im Gegensatz zu den Vorhersagen ihrer Kliimamodelle die globale Temperatur auf der Erde schon seit 10 Jahren nicht mehr zunimmt. Weiters kommen immer mehr Ungereimtheiten in den UN-Berichten der Klimaforscher zu Tage.

Im August 2010 werden nun die Konsequenzen aus der Krise gezogen. Experten empfehlen einen Umbau des UNO-Klimarats IPCC. Sie üben teils deutliche Kritik an der Arbeit des Gremiums. Sowohl in der Führung als auch bei der wissenschaftlichen Arbeit des Klimarats seien Reformen notwendig.

Kritik an Klimaforschern

Klimaschützer haben folgende ungerechtfertige Aussagen gemacht:

  1. Die globale Erwärmung nimmt nur durch die vom Menschen erzeugten Treibhausgase immer weiter zu. FALSCH: Es gibt noch andere wichtige Einflüsse, wie die Sonnenaktivität, Vulkanismus und Ozeanströmungen, Wasserdampf in der Atmosphäre, welche die Wirkung der vom Menschen verursachten Treibhausgase zumindest neutralisieren können.
  2. Die globale Erwärmung wird eintreten, weil unsere Klimamodelle das vorhersagen.
    FALSCH: Die Klimamodelle der Erde sind äußerst komplex und beruhen auf vielen Parametern und Annahmen, sodass sie zwar Wahrscheinlichkeiten aber keine sicheren Prognosen liefern können.

Hier soll nur ein einziges Beispiel auch für die extren schlampige Vorgangsweise der hoch-offiziellen Klimaschützer angeführt werden. In seinem aktuellen Bericht überraschte z.B. der Weltklimarat der UNO IPPC mit folgender Prognose: Schon 2035 würden die 45000 Gletscher im Himalaja, dem höchsten Gebirge der Welt, fast vollständig verschwunden sein. Das würde drastischen Folgen für Milliarden Asiaten, deren Leben vom Wasser des Hochgebirges abhängt, haben. Ökoaktivisten warnten vor einem Drama am "dritten Pol der Erde".

In Wirklichkeit hatte man einfach einen Bericht der Umweltorganisation WWF abgeschrieben, der wiederum auf einen alten Artikel von einem russischen Gletscherforscher mit groben Prognosen aus dem Jahre 1996 stammt. Dort steht aber das Jahr 2350 und nicht 2035 als Zeitpunkt der fast vollständigen Abschmelzung. Die Ausrede der Autoren des IPPC das sei nur ein "Zahlendreher" macht das Ganze aber nur noch schlimmer, weil kein seriöser Klimaforscher den Zustand der Gletscher in über 300 Jahren voraussagen kann.

Fazit

Man kann aus den Klimamodellen einfach noch nicht sagen, dass die von Menschen erzeugten Treibhausgase mit Sicherheit eine globale Erwärmung bewirken.

Es gibt in der Klimaforschung großen Reformbedarf, insbesondere bei manchen Klimaschützern, die auch das Sagen im Weltklimarat haben. Sie haben wie man jetzt weiß, sich zum Beispiel folgender Methoden bedient:

  • Übermäßige Schwarzrechnerei und Schwarzseherei
  • Verheimlichen und Löschen von Rohdaten
  • Verwendung von Tricks in der Darstellung der globalen Erwärmung
  • Bedrängen von Kritikern mit unlauteren Methoden
  • Heraushalten von Publikationen von Kritikern und Favorisieren der eigenen Klüngel im Weltklimarat

Genau so muss man aber natürlich auch Klimaskeptiker, welche den menschlichen Einfluss durch die erzeugten Treibhausgase prinzipiell gänzlich ausschließen oder leugnen, kritisieren. Es herrscht auf jedem Fall ein wissenschaftlicher Sittenverfall in der Klimaforschung, der dringender Reformen bedarf.

Links

Experten drängen auf Umbau des Weltklimarats
Falsche Gletscherprognose empört Klimaforscher
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Deutsche Klimaforscher verlangen Reformen
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