Entscheidend für den Ausgang des Ostereierpeckens sind natürliche Faktoren wie die Härte und die Dicke der Eierschale. Neben den natürlichen Faktoren ist der Winkel entscheidend, in dem jeweils das eigene Ei bzw. das gegnerische Ei beim Pecken auftrifft.
Die natürlichen Faktoren hängen neben der Lebensweise und Ernährung auch maßgeblich vom Alter des Huhnes ab, denn die Eierschale von jungen Hühnern enthält mehr Proteine und ist dadurch stabiler. Eier alter Hühner sind nur halb so belastungsfähig.
Ermittelt werden die optimalen Winkel, unter der ein Ei auf ein anderes trifft, mit Hilfe von Spannungstrajektorien. Tipp: Mit dem eigenen Ei beim Pecken möglichst genau mit der Spitze auftreffen, das gegnerische Ei aber möglichst schräg treffen.
Dass die Enden der Eier am meisten aushalten, sieht man daran, dass man etwa 50 Kilo aufwenden muss, um ein Ei zu zerdrücken, welches genau an den beiden Enden aufliegt oder gehalten wird.