ScienceBusters
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Haben wir ein erstes Paralelluniversum entdeckt?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 02.12.09, 00:00 Uhr

Astronomen und Kosmologen von der NASA haben in internationaler Zusammenarbeit erste Hinweise auf ein Paralleluniversum, also ein anderes Universum das neben unserem eigenen existiert, entdeckt. Die Annahme der bizarren Vorstellung eines Multiversums bestehend aus beliebig vielen Paralleluniversen wird in letzter Zeit von immer mehr Astronomen, Kosmologen und Astrophysikern favorisiert. Aber es ist schon eine Sensation, dass nun auch astronomischen Beobachtungen erste Hinweise eines Paralleluniverums durch die Entdeckung des so genannten Dunklen Flusses liefern.

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Irren die Klimaforscher?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 20.11.09, 00:00 Uhr

Klimaschützer stehen vor einem Scherbenhaufen, weil im Gegensatz zu den Vorhersagen ihrer Kliimamodelle die globale Temperatur auf der Erde schon seit 10 Jahren nicht mehr zunimmt. Weiters kommen immer mehr Ungereimtheiten in den UN-Berichten der Klimaforscher zu Tage.

Im August 2010 werden nun die Konsequenzen aus der Krise gezogen. Experten empfehlen einen Umbau des UNO-Klimarats IPCC. Sie üben teils deutliche Kritik an der Arbeit des Gremiums. Sowohl in der Führung als auch bei der wissenschaftlichen Arbeit des Klimarats seien Reformen notwendig.

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Geht die Welt am 21.12.2012 unter?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 10.11.09, 00:00 Uhr

Am 12. November 2009 ist es soweit: der laut Regisseur Roland Emmerich „Mutter aller Katastrophenfilme“ mit dem Titel 2012 kommt in die Kinos. Um 200 Millionen Dollar wurde mit nicht weniger als 1000 Spezialeffekten-Künstlern der ultimative Katastrophenfilm gedreht. Der Film basiert auf der Idee, dass nach dem Ende der Langen Zählung des Maya-Kalenders die Welt im Jahr 2012 untergehen wird. Dabei führt eine Erdkrustenverschiebung ausgelöst durch Sonnenstürme zu zahlreichen Phänomenen, wie Erdbeben, Vulkanausbrüche und Flutwellen, und zum Weltuntergang. Die wissenschaftlichen Annahmen im Film entbehren jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Der Film ist reine Fantasie und dient nur zur Unterhaltung des Publikums. Wenn man sich den Film anschauen und sich dabei auch unterhalten will, gibt es nur eine Möglichkeit: „Hirn abschalten!“

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Saufen für den Regenwald

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 24.10.09, 00:00 Uhr

Lohas ist das Akronym für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und beschreibt eine neue Generation mit einem Lebensstil, der angeblich Gesundheit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt. Lohas und Lifestyle-Ökos interessieren sich für Gesundheit, Spiritualität, Nachhaltigkeit und Ökologie. Sie wohnen in eleganten Wohnungen oder Häusern, fahren mit dem Auto zum Yogakurs, parken vor dem Biosupermarkt, verwenden homöopathische Mittelchen, trinken Öko-Sprudel und belebtes Wasser, und richten ihre Wohnungen mit Sheng Fui ein. Sie sind natürlich auch für jedes irgendwie grüne Projekt zu haben. Diese neue kaufkräftige und unkritische Gruppe wird in einem neuen Buch aufs Korn genommen:
Kathrin Hartmann: Ende der Märchenstunde - Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt, Blessing, München, 2009
Kathrin Hartmann: Ende der Märchenstunde

Die Science Busters haben einen Fall aus dem Buch beispielhaft analysiert.

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Nobelpreis für Physik 2009

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 06.10.09, 00:00 Uhr

Am 6. Oktober 2009 um 11:45 war es wieder soweit: das Nobelpreiskomitee gab die Nobelpreise für Physik 2009 in der Höhe von etwa einer Million Euro bekannt. Diesmal für Leistungen und Entwicklungen, die unseren Alltag entscheidend und nachhaltig verändert haben und die uns allen zu Gute kommen. Wenn Sie telefonieren, Breitband-Internet benutzen, eine Fernsehsendung anschauen, oder mit einer Digitalkamera fotografieren, alle diese Errungenschaften haben ihren entscheidenden Anstoß durch die diesjährigen Nobelpreisträger erhalten.

Interview zum Nobelpreis: Heinz Oberhummer in Bayern 2

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Was ist los mit unserer Sonne?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 01.09.09, 00:00 Uhr

Gehen wir einer Kleinen Eiszeit entgegen, weil die Sonne schläft? Die Sonne leuchtet nicht gleichmäßig. Alle 11 Jahre gibt es ein Maximum bzw. ein Minimum an solarer Aktivität. Im Minimum der Sonnenflecken ist auch die Sonnenaktivität am geringsten.

Der Sonnenfleckenaktivität ist aber derzeit in einem Minimum wie schon seit etwa hundert Jahren nicht mehr. Im derzeitigen Aktivitätsminimum war die Sonne bereits 737 Tage ohne einen einzigen Sonnenfleck verglichen mit den sonst typischen 485 Tagen. Im Jahre 2009 waren fast überhaupt keine Sonnenflecken zu sehen, während normalerweise schon zumindest über etwa 50 Sonnenflecken vorhanden sein müssten. Im gesamten August 2009 waren 0 (in Worten Null) Sonnenflecken auf der Sonne zu sehen. Auch im September 2009 waren vdie meisten Tage ohne Sonnenflecken. Fast alle Tage der ersten Oktoberhälfte 2009 waren wiederum ohne einen einzigen Sonnenfleck.

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Ein menschlicher Urknall

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 19.08.09, 00:00 Uhr

Der 100-m-Sprint der Herren gilt als Königsdisziplin der Leichtathletik. Am 16. August 2009 war es bei der WM in Berlin soweit: der Jamaikaner Usain Bolt verbesserte seine eigene ein Jahr vorher bei der Olympiade in Peking aufgestellte 100-Meter-Bestzeit gleich um 11 Hundertstel Sekunden. Die neue Rekordzeit liegt bei sagenhaften 9,58 Sekunden. Die Analyse des Laufs liefert interessante Ergebnisse.

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Altersfeststellung mittels Röntgen?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 07.07.09, 00:00 Uhr

Zum Verhindern von Asylmissbrauch schwebt der österreichischen Innenministerin Fekter eine Altersfeststellung per Röntgen vor. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass sich Asylwerber mit gefälschten Dokumenten und der Hoffnung auf ein erleichtertes Verfahren als Jugendliche ausgeben.

Solche Untersuchungen machen jedoch zur Widerlegung einer behaupteten Minderjährigkeit jedoch wenig Sinn.

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Wahlbetrug im Iran?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 22.06.09, 00:00 Uhr

Verschiedene mathematische Untersuchungen zeigen große Unregelmäßigkeiten bei der Iranwahl 09 auf. Diese beruhen sowohl auf Analysen sowohl der ersten Stelle als auch der letzten beiden Stellen der Wahlstimmen der vier einzelnen Kandidaten in den 366 Wahlbezirken. Zusammen genommen ergeben diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit massive Wahlmanipulationen.

Die Wahl zum iranischen Präsidenten am 12. Juni 2009 brachte laut dem iranischen Innenministerium folgendes Ergebnis:

Ahamdinejah (A):24.527.516 (62,63%)
Mousavi (M)13,216.411 (33,75%)
Rezaee (R)678.244 (1,73%)
Karroubi (K)333.635  (0,85%)

Der Astrophysiker Boudewijn F. Roukema von der Nicolaus Copernicus Universität in Torun, Polen analysierte die Wahlergebnisse der Wahl mit Hilfe des Benford’ schen Gesetzes. Eine weitere Analyse haben Bernd Beber and Alexandra Scacco von der Columbia Universität durchgeführt. Aus den beiden unterschiedlichen Analysen folgt, dass die Wahl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht korrekt durchgeführt sondern manipuliert wurde und massiver Wahlbetrug im Spiel war.

Der Iran hat eine große mathematische Tradition und Iraner haben die Algebra entscheidend weiter entwickelt und verfeinert. Das Wort Algebra stammt sogar aus dem Persischen. Es ist wichtig für die Bevölkerung im Iran, dass es nun auch wissenschaftliche Grundlagen gibt, die den Wahlbetrug nachweisen können. Dafür muss man B. F. Roukema, B. Beber und A. Scacco danken.

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Flugzeugabsturz durch Blitzschlag?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 03.06.09, 00:00 Uhr

Ein Airbus der Air France ist am 1.6.2009 auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris über dem Atlantik mit 228 Menschen an Bord abgestürzt. Die Unglücksursache könnte Blitzschlag gewesen sein. Ist das möglich?

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